Seit nunmehr einem Jahr besteht das Projekt „DRK-Seniorenhilfe Aufwind“. Seitdem konnte der DRK-Ortsverein vielen Langenfelder Senioren / innen helfen, ein wenig Freude am Lebensabend zurückzugewinnen. Wir möchten hier von einem aktuellen „Aufwind-Fall“ berichten, dessen Antragsteller der Veröffentlichung zugestimmt hat.

Herr S. ist demenzkrank. Er ist auf eine gesetzliche Betreuerin angewiesen, da die Krankheit so weit fortgeschritten ist, dass er seine eigenen Belange nicht länger eigenständig regeln kann. Der Rentner lebt in einem Langenfelder Pflegeheim. Viel hat er nicht mehr in seinem Leben über das er sich freuen kann. Bis vor kurzem hat er seine Tage am liebsten in trauter Zweisamkeit mit seinem alten Röhrenbild-Fernseher verbracht. Ein kleines, altes Ding das vermutlich einige Kinder schon gar nicht mehr als Fernseher erkennen würden. Lange hat es durchgehalten doch dann ist es passiert: Ein Flackern, dann nur noch ein schwarzer Bildschirm und Herr S. letzte Unterhaltungsmöglichkeit ist erloschen, denn die geringe Rente die er bekommt reicht nicht aus um sich einen neuen Fernseher zu leisten.

Frau Natalie Buzov, Herrn S. gesetzliche Betreuerin vom Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF), reagiert schnell. Sie spricht das DRK in Langenfeld an, dort gibt es ein Projekt zur finanziellen Hilfeleistung für Langenfelder Senioren / innen. Projektleiterin Katharina Herzog erklärt: „Das Projekt „DRK-Seniorenhilfe Aufwind“ bietet niederschwellige Hilfeleistungen für Langenfelder Senioren/innen, die ihr Leben lang hart gearbeitet, jetzt am Lebensabend aber über nicht genügend finanzielle Mittel verfügen, um sich selber zu versorgen. Durch diese Hilfeleistungen möchten wir ihnen einen Teil der Freude zurückgeben die sie verdienen, zum Beispiel durch die Reparatur eines Elektrogerätes, eine lang ersehnte Theaterkarte oder eben einen neuen Fernseher.“

Ein Termin war für die beiden schnell gefunden. „Es ging alles ganz einfach. Frau Herzog und ich haben uns getroffen und alles besprochen, ich habe einen kurzen Antrag für Herrn S. ausgefüllt und nach einem geeigneten Angebot gesucht. Ein paar Tage später war alles geregelt und Herr S. ist glücklich, denn er kann wieder in Ruhe fernsehen“, freut sich Frau Buzov.

Das Projekt Aufwind wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Jeder der helfen möchte, der Generation die so viel für uns aufgebaut hat, etwas zurück zu geben, kann entweder eine Einmalzahlung mit einem beliebigen Betrag oder eine regelmäßige Zahlung im Rahmen einer Projektpatenschaft auf das Konto des Langenfelder Ortsvereins IBAN: DE77 3755 1780 0000 2016 16 bei der Stadt-Sparkasse Langenfeld mit dem Verwendungszweck „Aufwind“ überweisen.

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11. Dezember 2018

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